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Tränen

Wie viele Tränen hatte ich schon geweint? Ich wusste das gar nicht mehr - nur sehr, sehr viele. Traurig sah ich aus dem Fenster und beobachtete die Flocken, die gemächlich auf die Erde flogen. Ich legte eine Hand gegen das Glas und spürte die Kälte, die davon ausging. Es war schon spät Nachmittag, bis ich mich vom Fenster löste, meine Jacke anzog und raus an die frische Luft ging. Ich schlenderte den Weg entlang, achtete nicht wirklich darauf und dachte wieder an dich.

Ich hatte oft das Gefühl, dass schon viele, viele Jahre vergangen waren, nachdem du mich verlassen hattest. Du sagtest damals, dass du weg müsstest wegen der Arbeit, aber nicht wusstest für wie lange. Du hattest mir auch versprochen, dass du zu mir zurück kommst, aber immerhin waren schon drei Jahre vergangen und kein Lebenszeichen von dir. Meine Tränen waren noch immer nicht versiebt, aber mein Körper wurde langsam abgestumpft von zu vielem Schmerz.

//Sag mir, wo du bist, was du machst, wie es dir geht…Ich liebe dich doch Kamui und vermisse dich...Komm zu mir zurück…//

Ich kam an einen Spielplatz an. Mittlerweile hatte es schon wieder zu Schneien angefangen, doch merkte ich das nicht. Mir war alles egal, ich wollte nur noch dich bei mir. Langsam ließ ich mich auf eine Schaukel nieder und wippte etwas umher. Mein Herz schmerzte immer noch und das würde auch nie aufhören. Ich dachte gern an die Stunden zurück, die wir zusammen verbracht hatten. An die glücklichen Stunden und an die traurigen. Wie gern würde ich dich noch mal spüren, bei mir, in mir. Deine Wärme, deine Stimme, dein Verhalten, einfach alles vermisste ich.

Ich wusste nicht, wie lange ich schon so da saß. Ich hatte wieder zu weinen angefangen, ohne es zu merken. Ich dachte immer, die Tränen wären schon versiebt. Auch spürte ich die Kälte, die sich langsam in meinem Körper ausbreitete. Ich stand auf und ging weiter Richtung Hafen. Der Wind wehte stark und nahm meine Tränen mit. Ich stand vor der Reling und schaute den Sonnenuntergang entgegen. Wo warst du nur Kamui?

Ich: „Du hast es mir doch versprochen. Warum hast du mich angelogen?“

„Ich hab dich nicht angelogen, Xenia.“

Ich drehte mich plötzlich um, als ich eine vertraute Stimmte hörte und da standst du, leicht vom Schnee bedeckt und lächelnd. Du hattest dich kein Stückchen verändert, sahst immer noch so aus wie vor drei Jahren. Langsam gingst du auf mich zu und blicktest mir tief in die Augen. Wie sehr hatte ich deine Augen vermisst. Ich fing ohne es zu wollen wieder an zu weinen, doch du hobst deine Hand und wischtest mir über die Augen. Danach nahmst du mich in den Arm und drücktest mich an dich. Wie sehr hatte ich mich danach gesehnt und endlich bist du wieder da.

//Ab jetzt lasse ich die nie wieder gehen…nie wieder…//
13.5.06 16:43
 


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